Dr. Steve P. Döring: Designierter CEO
Nächster Entwicklungsschritt bei enespa: Mit erfahrenem CEO in die Zukunft der Kreislaufwirtschaft
Wechsel an der Spitze markiert Ende der Aufbauphase
Die enespa ag mit Sitz in Appenzell stellt sich strategisch neu auf. Mit seinem Eintritt per 1. März 2026 hat Steve Döring seine Tätigkeit im Unternehmen aufgenommen und macht sich schrittweise mit der Rolle des Chief Executive Officer vertraut. Es ist geplant, dass er die Funktion als CEO ab 1. Juni 2026 offiziell übernimmt. Döring folgt damit auf Firmengründer Cyrill Hugi, der enespa als aktiver Präsident des Verwaltungsrats weiterhin in prägender Rolle begleiten wird.Der seit langem geplante Führungswechsel markiert einen weiteren bedeutenden Abschnitt in der Firmengeschichte – nach Abschluss der Aufbauphase von enespa, die massgeblich durch die Vision und das Wirken Hugis geprägt wurde, fokussiert das Unternehmen unter neuer Führung nun auf die Entwicklung zu einem operativ starken Akteur im Bereich Advanced Recycling von Kunststoffabfällen.
Die neue Führung – Steve Döring und seine Mission
Der promovierte Chemiker Steve Döring bringt langjährige industrielle Erfahrung aus der Recyclingindustrie ein und vereint damit auf ideale weise technisches Knowhow mit Managementkompetenz. So leitete Döring als CEO zuletzt die APK AG, ein innovatives Recyclingunternehmen für komplexe Kunststoffabfälle mit Sitz in Merseburg, Sachsen-Anhalt, und übersah dessen Verkauf an LyondellBasell.
In seiner neuen Rolle als enespa-CEO wird Döring die nächste Entwicklungsphase des Unternehmens gestalten – die operative Umsetzung und Skalierung der bestehenden Geschäftsmodelle sowie die Expansion in neue Geschäftsbereiche und Märkte. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Transformation vom forschungsgetriebenen Technologieunternehmen hin zu einem industriell skalierbaren Anbieter für Advanced Recycling-Lösungen. Dabei gilt es, das über Jahre aufgebaute technologische Knowhow in marktfähige, wirtschaftlich tragfähige Anlagen zu überführen.
Das Ziel: Impulse setzen, mit denen enespa den Schritt vom Technologie- und Entwicklungsunternehmen hin zu einem vollwertigen Industriebetrieb im Bereich chemisches Recycling macht.
Mich reizt an enespa die einzigartige Verbindung von Ingenieurskunst und Umweltverantwortung. Wir haben hier die Chance, eine Technologie in den industriellen Alltag zu überführen – und damit zu zeigen, dass Kreislaufwirtschaft nicht Vision, sondern Wirklichkeit ist.
Dr. Steve Döring, künftiger CEO der enespa ag
Strategische Ausrichtung – Wachstum mit Wirkung
Unter der neuen Führung wird enespa verstärkt auf folgende Kernbereiche setzen:
- Technologietransfer & Skalierung: Modularität und Energieeffizienz bleiben zentrale Parameter.
- Markteintritt & Partnerschaften: Kooperationen mit Industrie, Forschung und internationalen Partnern eröffnen neue Märkte und Anwendungen.
- Kreislaufwirtschaft in der Praxis: Kunststoffabfälle – insbesondere schwer recycelbare Materialien – werden mittels Advanced Recycling im Wertschöpfungskreislauf gehalten anstatt sie der thermischen Verwertung zuzuführen.
- Nachhaltigkeit & Vision: Das Ziel bleibt ambitioniert und notwendig – eine Welt ohne Plastikabfall, in der Wirtschaftlichkeit und Umweltverantwortung Hand in Hand gehen.
Der Schritt nach vorn – Übergabe, Kontinuität und Aufbruch
Ich bin stolz auf das, was wir mit enespa in den vergangenen Jahren aufgebaut haben – von einer Vision hin zu einer greifbaren Technologie. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die operative Führung in erfahrene Hände zu übergeben. Mit Steve Döring gewinnt enespa einen CEO, der unsere Werte teilt und zugleich die Erfahrung mitbringt, das Unternehmen in die nächste Wachstumsphase zu führen.
Cyrill Hugi, Gründer und Präsident des Verwaltungsrats, enespa ag
Dieser Schritt ist Ausdruck des Selbstverständnisses, nicht nur Pionier im Bereich Recyclingtechnologien zu sein, sondern auch den nächsten Schritt in Richtung Marktreife und Wachstum zu gehen.
Über enespa – Von der Idee zur Industrialisierung
enespa ist ein international tätiges Unternehmen der Kreislaufwirtschaft. Die Kernkompetenz liegt in der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb modularer, energieeffizienter Recycling-Anlagen für Kunststoffabfälle und Ölveredelung. Mit Standorten in der Schweiz, Deutschland und den USA verfolgt enespa eine klare Vision: eine Welt ohne Kunststoffabfall.
Von der Idee zur industriellen Umsetzung entwickelte sich das Unternehmen zu einem Umwelttechnologieanbieter mit eigener Forschung und Entwicklung, der theoretisches Wissen in reale Wertschöpfung umsetzt – genau das, was der neue CEO Steve Döring nun weiter vorantreiben wird.
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